Büdelsdorf, Germany: Inflatable Movie Screen at the Büdelsdorf Open Air Kino

Photo Credit: Jensen

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Schönstes Wetter für Kino unter freiem Himmel, trotzdem lief die Vorstellung in der Halle: Noch einmal soll das nicht passieren, meint zumindest Harald Jockenhövel, der Sprecher des Kommunalen Kinos. Ist eine aufblasbare Leinwand die Lösung?

Das fünfte Open-Air-Kino-Filmfest in der vergangenen Woche mit den Streifen „Dorfpunks“, „slumdog millionär“, „Willkommen bei den Sch’tis“ und „Lemon Tree“ ist vorbei. Mit 820 zahlenden Zuschauern sind die Veranstalter zufrieden. Das ist nahe am Rekord. Vergangenes Jahr kamen 850 Besucher, sagt Harald Jockenhövel.

Das aktuelle Ergebnis „ist gut, die Kosten sind gedeckt“, erklärt Hans von Fehrn-Stender, der Inhaber des Schauburg-Kinos. Gemeinsam mit dem Kommunalen Kino und der Büdelsdorfer Kulturinitiative Kunst in der Carlshütte (KiC) ist er der Veranstalter des Kino-Open-Airs auf dem Gelände der NordArt.

Geblieben ist der Ärger über die verpasste Chance, zumindest die „Dorfpunks“ draußen zu zeigen. Indoor-Kino hatte KiC-Geschäftsführer Wolfgang Gramm für den Streifen am Donnerstagabend entschieden und sich den Zorn von Zuschauern eingehandelt.

Als Kommunikationspanne empfindet das inzwischen Harald Jockenhövel. Als er am Donnerstagnachmittag auf dem Platz erschienen sei, habe der Aufbau in der Halle schon begonnen. „Das hat uns irritiert.“ Die Entscheidung habe Gramm getroffen. Eine Diskussion sei nicht mehr möglich gewesen. Angesichts unsicherer Wetterverhältnisse in der vergangenen Woche „war die Entscheidung die richtige, ich musste es entscheiden“, beharrt Gramm. „Das macht ja keiner mit bösem Willen.“

Nach den Sommerferien wollen sich die Veranstalter zusammensetzen und Rückblick halten, kündigt Jockenhövel an. Seine Hoffnung: „Eine Lösung für die Zukunft, die auch die Erwartungen der Zuschauer besser erfüllt.“

Eine andere Technik könnte dabei möglicherweise helfen. Schauburg-Inhaber Hans von Fehrn-Stender bringt eine andere Technik ins Gespräch: Eine aufblasbare Leinwand wäre wetterbeständiger und hätte kein aufwendiges Gestänge, das Windböen zerlegen könnten. Andererseits ist die Luftmatratze wesentlich teurer.

Jahrelange Erfahrungen mit aufblasbaren Leinwänden hat das Rendsburger Kino-Open-Air im Hof des Hohen Arsenals bis zu seinem Ende im Jahr 2004 gesammelt. Die Projektionsfläche für das Büdelsdorfer Open Air sollte aber wesentlich kleiner sein, meint Hans von Fehrn-Stender. Die Kosten von aktuell gut 6000 Euro würden dann um etwa 2000 Euro steigen, sagt Harald Jockenhövel. Zu hohe Kosten fürchtet KiC-Geschäftsführer Gramm. Er sagt: „Wir sollten uns an einen Tisch setzen.“

Source: “Büdelsdorfer Open-Air-Kino: Kommt 2010 die aufblasbare Leinwand?” -Kieler Nachrichten. Read full article at: http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/103414-Buedelsdorfer-Open-Air-Kino-Kommt-2010-die-aufblasbare-Leinwand.html.

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